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WAZ vom 12.01. 1982

DEF blickt optimistisch in die Zukunft

OER-ERKENSCHWICK. Ungeachtet der Diskussionen um Zukunft der Partnerschaft mit der britischen Stadt North Tyneside laufen die Planungen des Deutsch-Englischen-Freundeskreises für dieses Jahr auf Hochtouren. So verständigte man sich auf der letzten Vorstandssitzung auf das neue Programm. Mit einer gewissen Portion Optimismus und dem Schwerpunkt auf der Mitgliederwerbung will man in das erste Halbjahr 1982 gehen.

Mit den DEF-Treffs am 9. Februar und 18. Mai wollen die Partnerschafts Förderer zum einem einen Spieleabend bestreiten und zum anderen sich dem typisch englischen Sport, dem Rugby, widmen. Daneben stehen am 18. März das Kegeln im Stimbergpark, der Gang in den ersten Mai und am 15. Juni die Grillwanderung auf dem Programm. Der Vorstand wird am 23. April auf der Jahreshauptversammlung neu gewählt.

Doch zunächst will man sich auf Seiten des DEF mit den Verstimmungen im Verhältnis zum Stadtsportverband befassen. Am 27. Januar soll ein klärendes Gespräch mit Vertretern der beiden Gruppen stattfinden. Vor allem Entscheidung des SSV`s, aus Kostengründen nicht mehr in die britische Partnerstadt zu fahren, hatte im DEF-Lager für Kritik gesorgt, die sich der SSV nicht so anziehen wollte.

Der Vorstand schwitzt

Kopfzerbrechen über die Zukunft des Deutsch-Englischen Freundeskreises machte sich der Vorstand auf seiner jüngsten Sitzung. Doch trotz der letzten Diskussionen um die Partnerschaft, gehen die Mitglieder mit einer gesunden Portion Optimismus ans Werk. Der Schwerpunkt der Arbeit soll neben dem Fördern des Partnerschaftsgedankens die Mitgliederwerbung sein. waz-Bild: Bülow

Allerdings einen Besuch in der Partnerstadt North Tyneside wird der Freundeskreis mit besonderer Aufmerkamkeit verfolgen. Bürgermeister Heinz Netta will sich Ende April aufmachen, um in der Nordenglischen Stadt mit den dortigen Stadtvertretern unter anderem auch über die Zukunft der Partnerschaft reden.

Wer gedacht hat, daß den Bürgermeister bei seiner Reise auch ein Vertreter des Deutsch-Englischen Freundeskreises begleiten wird, sieht sich getäuscht. Wie die WAZ erfuhr habe Heinz Netta den entsprechenden Wunsch vom DEF-Vorsitenden Kerzig, den Bürgermeister auf sein Englandtour zur Seite zu stehen, um bei den Gesprächen als betroffener Verein anwesend zu sein, abgelehnt. Als Begründung habe Heinz Netta schriftlich erklärt, dass es sich um eine offizielle Einladung aus North-Tyneside handele und er daher nicht in der Lage sei, von sich aus die Besuchs-Delegation zu erweitern.

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