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Stimberg Zeitung vom 20.03.1968

Stadtdelegation besucht Killingworth

Kontaktaufnahme für deutsch-englischen Schüleraustausch

O e r - E r k e n s c h w i c k. Von Donnerstag bis Sonntag wird eine Delegation der Stadt Oer-Erkenschwick unterwegs sein, um in der englische Stadt Killingworth den ersten Kontakt zu einem Schüleraustausch zwischen beiden Städten anzuknüpfen. Die Verbindung mit Killingworth bei Newcastle ist Oer-Erkenschwick empfohlen worden, weil es sich bei der Stadt jenseits des Kanals um ein Gemeinwesen handelt, das vor ähnlichen wirtschaftlichen Problemen wie die Stimbergstadt steht.

Wegen der weiten Entfernung wird sich der gegenseitige Besuch vorwiegend auf Schüler beschränken müssen, wofür es angemessene Zuschüsse aus Fonds zur Pflege der Völkerverständigung gibt. Gerade unsere älteren Haupt- und Realschüler, die allesamt Englisch als Pflichtfach haben bzw. haben werden, könnten durch einen solchen Austausch ihre Kenntnisse in dieser Fremdsprache ausgezeichnet erweitern und vertiefen.

Kellingworth ist eine Stadt, die gegenwärtig erst 3500 Einwohner zählt, bis 1975 aber auf 18 000 bis 20 000 Einwohner anwachsen soll. Die Probleme der wirtschaftlichen Umstrukturierung, mit denen sich Oe!r-Erkenschwick zu beschäftigen hat, stehen im Kohlenbecken von Newcastle und damit auch für Kellingworth ebenso zwingend an wie im nördlichein Ruhrrevier. Im Rahmen eines Schüleraustausches, bei dem natürlich auch offizielle Erwachsene in Erscheinung treten müssen, könnte es also auch zu einem fruchtbaren Meinungs- und Erfahrungsaustausch auf kommunaler Ebene kommen.

Der vierköpfigen Delegation, die am. Donnerstag von Düsseldorf-Lohausen nach England fliegen wird, um Kellingworth zu besuchen, gehören an: Bürgermeister Netta (MdL), Stadtdirektor Sadowski sowie die Fraktionsvorsitzenden der SPD und CDU, Heinz Götzen und Hans Holobar. Als Dolmetscher wird außerdem Realschullehrer Norbert Seyb mit nach England fliegen.

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